Die Familien Voirin und Jumel sind seit 4 Generationen eine Winzerfamilie. Der zu früh von uns gegangene Gilles und Françoise haben ihr Wissen über Weinbau und Kelterei  ihren Kindern Alice und Patrick weiter gegeben, der dies heute mit Hilfe seiner Frau Valérie fortführt.

 

 

Auf Seiten der Voirins wurden die ersten Flaschen 1945 gekeltert. Damals "schmückten" die Weinbauern ihre Körbe: die schönsten Trauben wurden ganz oben präsentiert. Als unserem Onkel Jean ein solcher Korbes nicht abgenommen wurde, beschloss er, die gesamte Ernte für sich zu behalten und selbst seinen Champagner zu keltern.

Eine Anekdote, wie sie heute nicht mehr passieren könnte. 90% der Rebflächen sind in der Hand der zahlreichen Kleinwinzer. Die großen Häuser sind unentwegt auf der Suche nach Trauben und insbesondere nach "Crus Classés", Trauben aus Rebflächen in begehrten, klassifizierten Lagen.






 

 

 

 

Im Hause Jumel entstanden die ersten Flaschen ebenfalls im Jahr 1945. Doch die Geschichte ist eine andere. Herr Jumel heiratete Fräulein Richomme, die einige Reben mit in die Ehe brachte. Damals war Champagner noch nicht so begehrt wie heute und das Ehepaar lebte hauptsächlich vom Erdtransport. Fräulein Richomme hat ein Faible für die Arbeit mit den Weinreben und Herr Jumel musste langsam, aber sicher seine Lastwägen verkaufen, um Rebflächen zu kaufen.

 

© Celuga

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